Findorffer Schachfreunde e.V.

Hemmstraße 240, 28215 Bremen, 2. Etage Vereinshaus

Saison 2006/07

Klar war: Gegen den Aufsteiger aus der Stadtliga musste doch nun zumindest mal gewonnen werden! Also wurden die Zugarme gelockert, die Theoriebücher gewälzt, alle Mann an Bord geholt, Optimismus und Zuversicht aus den Erinnerungen zahlreicher schon erfolgreich gemeisterter Herausforderungen getankt, durgeatmet und dann ...

 

Findorffs Erste verliert wieder,

diesmal gegen BSG-3, mit 2 ½ – 5 ½

 

 

Findorff 1 kam, sah und resignierte


Mit 6-2 fiel die Niederlage in Uelzen (hey!, und das war sogar nur deren zweite Mannschaft ...!) ebenso klar wie verdient aus. Schon die Fahrt kam allen seltsam vertraut vor, waren wir doch erst vor kurzem hier in der Gegend gewesen, um in Lüneburg unsere Punkte zu lassen. Leider kannten die Findorffer aber auch schon die trübe Stimmung der Rückfahrt, nachdem man vom gegnerischen Team mal wieder so richtig gut bedient worden war.


Bemerkt sei, dass die Uelzener mit einem DWZ-Schnitt von 1980 antreten konnten, während die Findorffer doch schon eine klare Preisklasse tiefer, nämlich bei 1893 einzustufen waren – und auch das nur dann, wenn man den bisher noch ohne Ratingzahl durchs schachliche Leben laufenden Alireza Shabani mit einer, sicher noch recht wohlwollend geschätzten, DWZ von 1850 einrechnet. Ich nehme an, dass sein Rating schon demnächst vielleicht irgendwo zwischen 1800 und 1850 errechnet werden wird.


Leider fand Alireza diesmal nicht zu seiner guten Form, die er abends beim Clubturnier an den Tag legt und fand sich plötzlich mit einer glatten Qualität für gar nichts auf dem Brett wieder. Auch tapfer kämpfender Widerstand brachte unseren iranischen Informatiker nicht wieder auf die „Road to Mandalay“, so dass er leider die Fahnen streichen musste.


Nicht besser erging es Claus Marquardt mit Weiß, dem per Zugumstellung eine seltene Variante im „Russisch“ kredenzt wurde, irgendwann nicht das richtige Mittel gegen den mit originellen Mittel vorgetragenen gegnerischen Angriff fand und dann nach einer bildschönen Opferkombination, das nun unabwendbare Matt vor Augen, aufgeben musste.

Ebenfalls die weißen Steine waren Jörg Zaiß gegönnt, der aber aus seinem Anzugsvorteil nicht allzu viel machen konnte, seinem jungen Gegner im Sizilianer die Gelegenheit zu -d5 und damit mindestens zur Initiative überlassen musste und nun mal hier, mal da ein Qualitätsopfer anbot, das Brett nach bewährter Art in eine Art umgerührten Feuertopf verwandelte, aber dann doch einfach nicht mehr genug für sein geopfertes Material hatte. Nun, besser so verlieren als in einem trüben Endspiel!


Bleiben wir bei den weißen Steinen der Findorffer: an Brett 5 erzielte Werner Oswald, erst noch vor wenigen Tagen, zum Glück für uns alle, nach einem Allergieschock knapp dem letzten Gang entronnen, ein nicht ganz souveränes Remis. Tatsächlich hatte er schon aufgeben wollen, spielte aber noch ein paar Züge, weil er alleine sowieso noch nicht wieder zurück nach Hause gelangen konnte und, siehe!, sein Gegner verfummelte die Position dann doch noch und Werner gelang der Notausgang ins Unentschieden.


In unserer letzten Weiß-Partie an Brett 7 war Edu Mantei leider nicht das Glück von Werner Oswald beschieden. Später hörte ich von ihm, dass er hier und auch da hätte besser spielen können (kein Wunder, sonst hätte er ja nicht verloren), kann aber leider nichts Genaueres sagen. Fakt ist jedenfalls: Edu hat verloren, was ja schon mal schade ist.


Nichts Genaueres sagen konnte ich dazu, weil ich selbst doch bis zum Schluss vollauf beschäftigt war, meine hochgradig interesante Eröffnung, irgendwie waren wir in ein Abspiel des Slawen gerutscht, von zunächst „komplett unklar“ auf ein „klar für mich verloren“ abzuwirtschaften, allerdings im Laufe einer packenden, positionell und taktisch noch immer nicht ganz durchsichtigen Partie. Also wie gehabt: Ralf Mulde 0-1.


Viel besser, nämlich genau umgekehrt, machte es Viktor Gesswein, der mit seinem jungen Gegner in der Eröffnung sichtbare Probleme hatte, dann aber in einem Endspiel landete, was bei einem wie Meister Gesswein ja ohnehin immer schon die halbe Miete ist. Die ganze, nämlich Miete, fuhr er dann nach gefühlten 793 weiteren Zügen ein ... der Torjubel mit dem üblichen Umarmen sowie Schiedsrichter nebst Eckfahne küssen blieb vorerst noch aus, obwohl wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnten, dass dies unser einziger voller Punkt bleiben sollte.


Der Chef an Bord, Karsten Caracciola Ohl schien eine vorteilhafte Position erreicht zu haben (aber was versteh' ich denn schon davon?), aber ob es der Respekt vor der Kunst seines um 130 Rating-Punkte besseren Gegners war oder eben dessen Spielkunst selbst, die für das baldige Unentschieden verantwortlich war, jedenfalls ... naja, Remis. Karsten ist damit nach wie vor der beste Findorffer Mannschaftsspieler.


1.) Jeske (2040) – Marquardt (1824) 1 - 0

2.) Mittelstädt (1998) – Mulde (1911) 1 – 0

3.) Kaphle, Stephan (2098) – Zaiß (1983) 1 – 0

4.) Kaphle, Sebastian (1974) – Gesswein (2093) 0 – 1

5.) Schulze, Ingo (1996) – Oswald (1853) - remis -

6.) Noack, Reiner (1979) – Ohl (1848) - remis -

7.) Cohrs, Jörg (1919) – Mantei (1781) 1 – 0

8.) Dr.Adelmann (1834) – Shabani (----) 1 – 0

.................................... Summe: 6,0 – 2,0 für Uelzen


(Ralf Mulde)

Man muss es wohl so sagen: Es gab schon bessere Saisons für Findorffs Erste. Nun gut, die Jungs aus Leherheide (Bremerhaven) waren nett, aber doch nicht so nett, dass wir nun gleich mit 2.5 - 5.5 den weitaus Kürzeren ziehen mussten.

 Dabei  sah es an manchem Brett durchaus günstig für die Findorffer aus. Claus Marquardt gelang an Brett 1 gegen den weitaus stärker eingeschätzten Bernhard Jürgens ein Remis, während sich Ralf Mulde am Nebenbrett gegen Dr. Uwe Jäger eine glatte Gewinnstellung herausspielte. Jörg Zaiß verteidigte sich geschickt mit den schwarzen Steinen gegen Thomas Ratjen; auch hier kompletter Ausgleich und einige Zeit später war dann eben auch das Remis die Folge. 

Bei Viktor Gesswein entstand mit Weiß gegen Olaf Pienski rasch ein für unseren Mann etwas verdächtig aussehendes Endspiel, aber auch hier gelang unserem Virtuosen einmal mehr die beste Fortsetzung und damit wiederum ein Remis. Leider fiel ungefähr zeitgleich bei Dieter Kopp gegen den durch seinen extravaganten Habitus hervorstechenden Michael Tronnier eine Figur vom Brett - Findorffs erste Niederlage. Es sollte leider nicht die letzte bleiben.

 Edu Mantei, durch vielerlei äußere Einflüsse gehandicapt, stellte plötzlich seine recht aussichtsreiche Partie ein - Findorffs zweite Niederlage an diesem Tag war damit perfekt. In ähnlicher Weise verlor auch Werner Oswald als Weißer, dem diese Woche eine Augen-OP bevorsteht (gute Besserung, Werner!), eine recht trockene Position aus dem Damengambit. Das war Findorffs dritte Niederlage.

 Weiter ging's bei Ralf Mulde, der seinen riesigen Angriff nicht richtig führte, an der falschen Stelle opferte und ein paar Züge später die Uhr abstellen musste - Findorffs vierte Niederlage war damit perfekt. Das war umso ärgerlicher, da "Chef" Karsten Ohl gegen Michael Breitschuh seine deutlich schlechter stehende Partie erst in eine bessere und schließlich sogar in einen Gewinn umwandeln konnte - - - wir sollten ihn Braveheart nennen!

(Ralf Mulde)

 

Delmenhorst gewinnt in Findorff mit 5,5 – 2,5


Dieser Wettkampf in der 2. Runde der Verbandsliga Nord erlangte erst gleichsam nach der (real nicht existierenden) Mittagspause eine gewisse Dramatik, als die bis dahin wie die klaren Sieger aussehenden Delmenhorster dem zuschauenden Amateur (womit der Findorffer Kap'tän sich selbst meint) an einigen Brettern geschickt den Eindruck vermittelten, gelegentlich doch nur zum zweitbesten Zug gegriffen zu haben.


Die ersten beiden Bretter gingen schnell - und jeweils für die stark spielenden Gäste völlig verdient - für die Findorffer verloren (Marquardt – Thimm 0:1 und Mulde – Sturm 0:1). Chef Ohl stand darüber hinaus gegen Lew Bendermann erst sonder- und dann furchtbar und auch Spätaufsteher Jörg Zaiß war mit den schwarzen Püppchen in eine zwar ein wenig (aber nicht genug...) verschachtelte Position geraten, in der ausschließlich sein Gegenüber, der nette Routinier Peter Gellrich, aktiv werden konnte, was er dann auch, in diesem Fall weniger nett, sorgsam und nachhaltig tat. Das Ergebnis war sowohl bei Ohl als auch bei Zaiß eine Null für Findorff.


Das hätte das 0:4 sein können, wäre da nicht zwischenzeitlich der Sieg von Viktor Gesswein gegen den Ausbildungs-Referenten des Landesschachbundes Bremen, Tim Boese gewesen (Viktor wieder in überzeugendem positionellen Stil, Ausbilder Boese glatt überspielend und dann, das ist erst die richtige Kunst, den Punkt auch wirklich und ohne langes Wackeln einsammelnd) und das Remis von Werner Oswald gegen Dr.Dr.Th.Meyer – was allerdings zusammen ein 1,5 : 4,5 und damit den Sieg unserer Gäste ergab.


Unser neues Vereinsmitglied Alireza Shabani, zuvor noch in keinem deutschen Verein aktiv gewesen, entäuschte die Hoffnungen seiner Fans nicht und zeigte wie schon im Clubturnier ein ruhiges, gut anzusehendes Positionsschach. Er verfügte zwar mit Turm gegen Läufer und ansonsten noch beidseits reichlich Bauern über eine Qualität mehr, aber der Gewinnweg war bei verclusterter Position, starkem gegnerischen Läufer und widerlich freiem Freibauer des Gegners alles andere als klar. Der Sieg für den Findorffer wurde erst nach langem Endspiel vielleicht sogar nur durch einen falschen Königszug von Robert Lasarsch möglich. Wie auch immer: ein hervorragender Einstand unseres neuen Mitgliedes Alireza Shabani! Das war das 2,5 : 4,5.


Am längsten währte die Begegnung zwschen Edu Mantei und Ralf Wahrenberg. Es heißt, unter großen Meistern ende eine lange Partie oftmals im Turmendspiel und so war es auch hier. Dass es sogar ein Doppel-Turm-Endspiel war, muss etwas bedeuten, vielleicht, dass es eben auch zweifach große Meister waren, die wir hier am Werk bewundern durften. Hier und da gewann zwar das Publikum (aber was wissen die denn schon ...) den Eindruck, dass für Findorff ein Remis „drin gewesen“ wäre, aber endlich, in der siebten Spielstunde, musste Edu Mantei dann doch vor dem letzten noch übrig gebliebenen Bauern kapitulieren.


Das Ergebnis von 2,5 : 5,5 stand damit fest – Gratulation an unsere Delmenhorster Freunde!


Da steht man um 08:00 h morgens auf, kocht den Kaffee im Verein, stellt die Figuren auf, verliert seine Partie völlig planlos (naja, vielleicht doch nicht ganz Cool), das Team verliert zum zweiten Mal recht hoch, um 18:30 h ist dieser Artikel fertig, an Mittag oder Abendessen war noch nicht zu denken und warum das alles? Weil es Spaß macht. Schachspielen macht Freude. Darum tun wir's.



1.) Marquardt – Thimm 0 – 1

2.) Mulde – Sturm 0 – 1

3.) Zaiß – Gellricht 0 – 1

4.) Gesswein – Boese 1 – 0

5.) Oswald – Dr.Dr. Th. Meyer 0,5 – 0,5

6.) Ohl – Bendermann 0 – 1

7.) Mantei – Wahrenberg 0 – 1

8.) Shabani – Lasarsch 1 – 0



- - - Und für die neue Tabelle mit allen Ergebnissen wie immer in der linken Spalte, ganz unten bei 1. Mannschaft, Tabelle VL Nord> klicken.


Ralf Mulde

 

 

Zuerst sei es gesagt: Es herrschte himmlische Ruhe im Werder-Turniersaal. In der Halle war angeblich Tischtennis angesagt, keine Trommel, keine Pauke, keine Tröte, nur ein bisschen klickediklack, zwischen a8 und h1 unhörbar. So konnte also die erste Runde der Verbandsliga Nord gaaaanz ruhig beginnen. 

Werder war vorsichtshalber in der nahezu stärksten Formation angetreten, nur Harald Ambelang (2) und Horst Rauer (8) fehlten, so dass die Schachfreunde 1. Schötzig (2144) – 2. Lai Hop (2139) – 3. Elmali (2114) – 4. Jung (1964) – 5. Blank (1942) – 6. Dr.Meyer (1911) – 7. Wemßen (1889) und 8. Klein (1894) mit gewetzten Bauern auf die Findorffer Schachpartner lauerten. Und eben die liefen mit 1. Marquardt (1824) – 2. Mulde (1912) – 3. Zaiß (1983) – 4. Gesswein (2093) – 5. Oswald (1880) – 6. Ohl (1831) – 7. Mantei (1754) – 8. Genov (1672) in die grünweiße Halle ein.

Ein verpasster Bus (Gesswein) und ein irgendwas (Mantei) versahen an zwei Brettern die Wartezeit für die Werderaner noch mit einem leicht dramatischen Effekt, aber das war, bis auf ein unübersichtliches Endspiel (Mantei – Wemßen), auch schon mit das Spannendste, was dieser einseitig verlaufende Tag so zu bieten hatte. Vielleicht noch mag in Zaiß vs Elmali (autsch, da war der Springer weg) mehr für uns drin gewesen sein – aber eine große Änderung des Ergebnisses hätte auch das nicht bedeutet. 

Der Endstand von 7 – 1 für Werder lässt eben leider an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. - - - Nunja, der Kaffee war gut, die Getränke so günstig wie in Findorff und der Klönschnack mit alten Schachfreunden unterhaltsam. Das war's. Nächstes Mal wird's besser. Heute waren die anderen jedenfalls deutlich überlegen.

1.) Marquardt – Schötzig 0 – 1

2.) Lai Hop – Mulde 1/2-1/2

3.) Zaiß – Elmali 0 – 1

4.) Jung – Gesswein 1/2-1/2

5.) Oswald – Blank 0 – 1

6.) Dr.Meyer – Ohl 1 – 0

7.) Wemßen – Mantei 1 – 0 

8.) Genov – Klein 1 – 0

 

(Ralf Mulde)

 

Findorffs Erste zählt <nach Aktenlage>, will heißen: der nackten DWZ-Addition, wie in nahezu jeder Saison zu den Teams, das wohl eher gegen den Abstieg als um den Aufstieg spielen wird.


Aber: Das war eben schon immer so und ergab am Ende dann doch sogar den einen oder anderen Fast-Aufstieg in die Landesliga, aber auch – wir wollen bitte auf dem Teppich bleiben – einmal den Real-Abstieg in die Stadtliga, der damals aber sofort durch den Wieder-Aufstieg in die Verbandsliga korrigiert werden konnte.


Vertrauen, Hoffnung und Erwartung der Findorffer Schachfreunde richten sich in dieser Saison 2006/07 auf die folgende Aufstellung:


1.Marquardt, Claus - - 2.Jostes, Marko - - 3.Lankenau, Christian - - 4.Mulde, Ralf - - 5.Zaiss, Jörg - - 6.Gesswein, Viktor - - 7.Kopp, Dieter - - 8.Oswald, Werner - - 9.Ohl, Karsten - - 10.Mantei, Edward - - 11.Genov, Blagoy - - 12.Wardenberg, Manfred - - 13.Ryniecki, Detlef - - 14.Ahlers, Thorsten - - 15.Luck, Karl-Heinz - - 16.Drca, Lazar - - 17.Redmann, Dr. Christoph

1.Mannschaft 2006



Findorff I (von links nach rechts):

Alireza Shabani, Viktor Gesswein, Edward Mantei, Claus Marquardt, Mannschaftsführer Ralf Mulde,  Werner Oswald, Karsten Ohl

Mannschaftskämpfe für Findorff 1 -3 in 2006 / 2007

Findorff I in der Verbandsliga Nord, Findorff II in der Bremer A-Klasse, Findorff III in der C-Klasse


1. Runde ...... 8. Okt. 2006 ... Werder III – Findorff 1 ... Varrel 3 – Findorff II ... Lilienthal II – Findorff III


2. Runde ...... 5. Nov. 2006 ... Findorff I – Delmenhorst II ... Findorff II – Horn-Wilstedt ... Findorff III – Varrel IV


3. Runde ...... 19. Nov. 2006 ... Lüneburg – Findorff I ... Nord 3 – Findorff II ... ./. (Freilos) – Findorff III


4. Runde ...... 10. Dez. 2006 ... Findorff I – Leherheide ... Findorff II – Delmenhorst IV ... Findorff III – Kattenesch II


5. Runde ...... 4. Februar 2007 ... Uelzen II – Findorff I ... OHZ – Findorff II ... Lemwerder – Findorff III


6. Runde ...... 25. Feb. 2007 ... Findorff I – BSG III ... Findorff II – BSG V ... Findorff III – Vahr III


7. Runde ...... 18. März 2007 ... Varrel – Findorff I ... Achim – Findorff II ... Bremen-West IV – Findorff III


8. Runde ...... 22. April 2007 ... Findorff I – Lilienthal 1 ... Findorff II – Schwanewede ... Findorff III – Achim IV


9. Runde ...... 06. Mai 2007 ... Vahr – Findorff I ... Werder V – Findorff II ... TuS Syke III – Findorff III


Auf Aufstiegs-Favoriten zu tippen, ist in der, traditionell für Überraschungen aller Art sorgenden, Verbandsliga Nord nicht ratsam; nur selten nämlich sind bisher die Vereine auf- und abgestiegen, von denen man es vor dem Saisonstart erwarten konnte.


Die Liga, nun ist nun gleichsam eine <Bremer Stadt-Oberliga> mit nur noch geringen niedersäschsischen Einsprengseln geworden, was meistens den gegenseitigen Besuch per Straßenbahn möglich machen wird. Warum diese Liga überhaupt noch aus dem entfernten Osnabrück heraus geleitet wird und warum deren oberster Turnierleiter, der Spielleiter der Spielgem. Bremen/Nds., in ebenso weiter Entfernung weilen muss, lässt sich nicht so ohne weiteres sagen.


Eine Neustrukturierung, in der nun Ralf Mulde die 1. Mannschaft organisiert und Claus Marquardt als Turnierleiter tätig ist, wird vieles noch geschmeidiger werden lassen. - - Es geht voran!