Findorffer Schachfreunde e.V.

Hemmstraße 240, 28215 Bremen, 2. Etage Vereinshaus

Findorff II - SC Kattenesch 6:2

Ungefährdeter Sieg gegen den Tabellenletzten

 

Die fünfte Runde brachte den Findorffern eine vom Papier her leichte Aufgabe. Die Kattenescher konnten bisher nie mehr als 2 Punkte erzielen, was aber auch dadurch begünstigst wurde, dass sie auch erst einmal mit mehr als sechs Leuten zum Mannschaftskampf antraten. Wir hatten jedoch das Glück in unserem Vereinslokal acht Kattenescher zu empfangen, sodass alle Punkte ausgespielt werden konnten. Interessante Begegnungen versprachen letztendlich nur die Bretter 1 und 2, an denen die Kattenescher nur leicht unterlegen waren und das achte Brett, an dem Helmut Perrin als Ersatz einsprang. Dies zeigte sich auch schnell in den Spielverläufen. Am siebten Brett verzettelte sich der Gegner von Felix Lanfermann (Harry Köpsel) direkt nach der Eröffnung und spuckte eine Qualle und wenig später den ersten Bauern. Am sechsten Brett missachtete Uwe Hintze jegliche Eröffnungsprinzipien und verlor deswegen auch recht schnell gegen mich. Rätselhaft ist dabei, dass Hintze und Köpsel entgegen ihrer Setzliste die Plätze tauschten.

 

Claus Marquardt ist nun für Findorff ans Brett zurückgekehrt und spielte seine Partie gegen Jörg Bund ebenfalls souverän herunter. Er konnte irgendwann einen Bauern gewinnen und in ein gewonnes Springer-Endspiel einlenken. Helmut Perrin verlor sein Spiel leider. Nach einigen Fehlern auf beiden Seiten sah er sich einem schwierigen Turmendspiel gegenüber und die Gäste konnten in der Folge auf 3:1 verkürzen. Werner Oswald  konnte seine Partie am dritten Brett (Spielverlauf ist mir unbekannt) gewinnen, sodass ein Remis von Manfred Wardenberg (Brett 2) und Edu Mantei (Brett 4) ausreichte, um den Mannschaftskampf klar zu entscheiden. Währenddessen spielt Detlef am Spitzenbrett gegen Gennady Goldin noch eine interessante Partie. Detlef gab in der Eröffnung einen Bauern und bekam zu nächst nur wenig Kompensation dafür. Er legte aber dann die Bauernschwächen des Gegners fest konnte seine Figuren aktivieren und nach Abtausch weiterer Figuren wuchs der Druck gegen die Schwachpunkte des Gegners. Detlef erhielt gewinbringenden Vorteil und lies nichts mehr anbrennen. Somit markierte er den krönenden Schlusspunkt eines nie gefährdeten Mannschaftssieges. So kann die komplette Findorffer Stammbesetzung mit Selbstvertrauen nach Achim reisen.

Detlef15.01.2012

Endlich wieder ein Sieg am Spitzenbrett! Auch Detlef konnte nach bisher erfolglosem Saisonstart den vollen Punkt holen.