Findorffer Schachfreunde e.V.

Hemmstraße 240, 28215 Bremen, 2. Etage Vereinshaus

Knapper Sieg gegen die SF Osterholz wahrt Chance zum Aufstieg

Durch ein am Ende der Begegnung unerwartetes 4½ : 3½ sicherte sich Findorff II wichtige Punkte für den erhofften Wiederaufstieg in die Stadtliga. Dabei kam es an den Brettern 1 und 8 zu besonderen, selten gesehenen Abschlüssen. Zunächst aber remisierte Edu am 3. Brett gegen Radloff eine ziemlich ausgeglichene Stellung, bei der Edu allerdings durch seine beiden gefestigten Zentrumsbauern durch intensives Spiel vielleicht hätte größeren Vorteil erzielen können. Etwas später gewann Werner an Brett 4 recht souverän gegen von Oehsen, was die Führung bedeutete, die sich die Findorffer dann auch bis zum letzten wichtigen halben Punkt, der später den Mannschaftssieg bedeuten sollte, auch nicht mehr nehmen ließen. Am 4. Brett konnte Thorsten, der gegen Hesse unter Druck geraten war, durch dessen Fehler, der eine ganze Figur kostete, den Vorsprung weiter ausbauen. Währenddessen versuchte Detlef an Brett 1 gegen Goes durch seinen besser postierten Läufer in ein gewonnenes Turmendspiel einzulenken. Am Ende standen jeweils beide Türme auf der 2. bzw. 7. Reihe, d. h. beide Könige auf Matt, sodass in ein Dauerschach eingewilligt wurde. Kurze Zeit danach bezwang unser Ersatzmann Felix am 8. Brett mit 4 Mehrbauern seinen Kontrahenten Cors. Nun benötigte Findorff an den letzten drei noch offenen Begegnungen lediglich ein Remis zum Mannschaftssieg. Und das reklamierte kurioserweise am 6. Brett der etwas schlechter stehende Mannschaftsführer der SF Osterholz, Oetting, gegen Karl-Heinz durch Stellungswiederholung. Nun war der Kampf zugunsten der Findorffer entschieden. Da sowohl Malte an Brett 5 als auch Christoph an Brett 7 gut standen, glaubten alle an einen hohen Findorffer Erfolg. Doch es sollte anders kommen: Christoph übersah einen Zwischenzug seines Gegner und musste wenig später aufgeben. Nun schauten alle auf das 5. Brett von Malte, der eine schöne Druckstellung erreichen konnte. Leider übersah er im Angriff auf den gegnerischen König – er drohte ein einzügiges Matt! – den Angriff auf den eigenen Monarchen, der wiederum nun durch Schachgebote seines Gegenübers selbst in ein Mattnetz geriet und Malte zur Aufgabe zwang – eine eindrucksvolle Partie, um die sich dann auch alle anwesenden Spieler versammelten. Immerhin bleibt durch den knappen Sieg die Chance auf den Wiederaufstieg in die Stadtliga gewahrt.