Findorffer Schachfreunde e.V.

Hemmstraße 240, 28215 Bremen, 2. Etage Vereinshaus

Findorffer SF II - Bremer Osten I 3:5

 

Ein wenig verwirrend: Die Saison begann mit dem zweiten Spieltag, welcher von Findorffer Seite vorgeschoben werden musste. Ebenso verwirrt schien der neue Findorffer Mannschaftsführer Malte Hentrop, der bei seiner Begrüßung glatt vergaß die Paarungen vorzulesen. Ob dies ein schlechtes Omen war? Wer weiß ... Nun denn. gehen wir mal alles der Reihe nach durch und verzichten auf Verschwörungstheorien.

 

Thorsten hatte an Brett 7 schon nach 1,5 Stunden zusammen mit seinem Gegner Roderich Differt ein Bauernbollwerk kreiert, durch das keine der Leichtfiguren in der Lage war durchzudringen. Auch Manfred an Brett 3 konnte seinen nominell deutlich stärkeren Gegner Jens Hänisch einen halben Punkt abringen, ebenso Edu an Brett 2 gegen Lars Wilkens. An Brett 1 hatte Ralf währenddessen gegen Kai-Uve Wittfoth arge Probleme. Schon im siebten Zug wurde die Königstellung von Ralf sehr windig, was sich im weiteren Spielverlauf als problematisch erwies. Nach ungefähr 2 Stunden stand es daher 1,5:2,5 für die Gäste.

Dies schien jedoch nicht allzu sehr zu beunruhigen. Denn während Ruzbeh (Brett 8) und Hauke (Brett 5) bereits auf Gewinn standen, gaben auch die Stellungen von Lazar (Brett 6) und mir (Brett 4; Malte) Anlass zur Hoffnung. Lazar war mit einem Remis zufrieden, was in Anbetracht der restlichen Bretter auch durchaus akzeptabel war. Nach 3 Stunden Spielzeit dann der Riesenschock: Hauke, der seinen Kontrahenten Thomas Angermann schon an den Rand des Abgrunds spielte, ließ sein Dame einkesseln und verlor. Ruzbeh siegte auf überzeugende Weise und steuerte so den ersten Findorffer Sieg bei. 3:4.

So spielte ich, wie man es mittlerweile schon gewohnt ist, als letzter meine Partie gegen Horst Genath zu Ende. Die Partie war bisweilen während des gesamten Verlaufs spannend und eine Entscheidung war auch nach fast 4 Stunden nicht abzusehen. Ich stand eigentlich recht bequem, sah mich jedoch gezwungen in ein gleichfarbiges Läuferendspiel abzutauschen, welches eine hohe Remistendenz aufwies. Leider pennte ich später im Endspiel kurz, wodurch Horst sich einen Bauern abgreifen konnte. Er spielte die Stellung souverän zu Ende. 3:5

So beginnt die Saison für Findorff II recht unvorteihaft vor allem deswegen, da fast alle Stadtligamannschaften nominell stärker aufgestellt sind als die Findorffer. Doch auch die vergangenen beiden Saisonen zeigten, dass man auch als Underdog so manche Überraschungen hervorbringen kann. Also, schaun mer ma ...

Von links nach rechts: Lazar, Edu, Ralf ,Ruzbeh, Thorsten, Hauke, Malte und Manfred

 

 

Geschrieben von Malte