Findorffer Schachfreunde e.V.

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Quickstep in Wildeshausen

Findorffer erfüllten alle ihre Erwartungen

Es tut sich wieder ewas im Findorffer Turnierschach. Nach guten Teilnahmerzahlen beim letztjährigen Bremer Achter in Findorff (5 Findorffer), bei der OBEM 2012 in Mahndorf (4 Findorffer), beim Findorffer Quickstep im April (8 Findorffer) und beim Pfingstturnier (3 Findorffer), konnten die Findorffer auch beim Quickstep in Wildeshausen eine anständige Präsenz verbuchen.

Stephan Thien, Malte Hentrop und Raphael Baass nahmen die Nordwestbahn nach Wildeshausen um am Quickstep in Wildeshausen teilzunehmen. Dabei stand der Einsatz von Malte erst noch sehr auf der Kippe, da er zwar fieberfrei war, seinen Infekt jedoch noch nicht gänzlich auskuriert hatte. Genauso lief es dann auch erst bei Malte: Wie von Sinnen spielte er die erste Partie gegen Peter Segelken (DSK) und startete mit einer Niederlage. Von gesundheitlicher Besserung war nicht mehr so viel zu merken wie noch am selbigen Morgen und so beschallte Malte den Raum hin und wieder mit Schnäuzgeräuschen. Trotzdessen konnte er die letzten beiden Partien gegen Benedict Ungar (DSK) und Iouri Petrov (Bremer Osten) gewinnen und schloss die Gruppe punktgleich mi dem Erstplatzierten Segelken ab. DWZ +14

Genauso lief es bei Stephan Thien, der zwar die erste Runde gegen Jonas Marach (Bremer Osten) verlor, aber danach gegen Günter Engelmann (SK WH) siegte. Zum Schluss spielte Stephan Thien gegen Kai Heermann (Wilhemsh. SF), der schon zuvor sein Gegner in einer Ligabegegnung war.  Die beiden spielten lange eine spannende Partie. Als Stephan langsam Oberhand bekam beging Kai Heermann einen Fingerfehler und stellte so seine Dame ein. Auch Stephan schloss seine Gruppe mit 2/3 ab, er jedoch als Gruppensieger, da der Neu-Findorffer hier die bessere Feinwertung hatte.  DWZ +21

Raphael war der einzige von den drei Findorffern, der gleich zwei Turniere hintereinander spielte! Eine Woche zuvor ist er nämlich zusammen mit David Siantidis und Detlef Ryniecki zur Jugendserie nach Rotenburg gefahren. Raphael spielt in der untersten Gruppe, die aus sieben TeilnehmerInnen bestand und in 4 Runden Schweizer System ausgetragen wurde. Raphael hatte dabei viel Pech. Er musste die erste Runde pausieren und dann gegen die 1020 DWZ-starke Lara Schulze antreten. Raphael hielt lange durch, hatte aber letztendlich doch kein Mittel gegen das starke Spiel der talentierten Lara aus Lehrte. Es folgte Arne Alpers, der sich ebenfalls als harter Brocken erwies. Leider zog Raphael auch hier den kürzeren. In der letzten Runde bestimmte der Findorffer das Spiel und setzte seinen Gegner gehörig unter Druck. Nach ungefähr zwanzig Zügen bot Raphael Remis, welches auch angenommen wurde. So konnte auch Raphael die Findorffer Punkteskala noch nach oben treiben.

Bei der Rückreise waren Stephan und Malte "matt in einem Zug", während Raphael die beiden mit Lebensweisheiten und Anekdoten aus seinem Leben unterhielt.