Findorffer Schachfreunde e.V.

Hemmstraße 240, 28215 Bremen, 2. Etage Vereinshaus

4,5 : 3,5 für FSF 3 gegen Lilienthal 2 

Die ersten zwei Mannschaftspunkte! Ganz knapp.
Und dennoch stehen wir weiter an der Kante jener düsteren Schlucht, die es aber gar nicht gibt, wie wir gelesen haben. Absturz droht wahrscheinlich nicht. Aber der letzte Platz ist auch kein Trost.
Anderthalb Brettpunkte hinter dem Neuling Kirchwehye! Die kommen am 9. Februar zu uns. - Zum Glück müssen wir nicht zu denen ins Backhaus der Wassermühle in Sudwehye, heiß und nass zugleich, erst abgebacken und dann durchs Mühlrad 'watergeboarded' . Brrrhhhh. -
Also holen sie bei uns das rote Schlusslicht ab. Oder?!


Veilleicht haben FSF 1 und FSF 2 dann mal keine Personalnot, so dass Claus Marquardt mit uns spielen kann. Noch wichtiger wäre das allerdings am 23. Februar, wenn wir gen Achim, den derzeitigen Tabellendritten, ziehen.
 
Dieselbe Mannschaft, die beim Tabellenführer in Leherheide ihre durchaus vorhandenen Chancen auf ein, zwei Punkte verpasst hat, schlug diesmal den Klassenprimus, wenn man die papierne Durchschnittsstärke nach DWZ zum Maßstab nähme.
 
Der unterforderte Helmut Perrin an 7 und der überforderte Jan Frederik Klüver an 3 verloren ihre Partien gegen Dannemann (DWZ 981) bzw gegen Conrath (1612).             - 0 Punkte
Jan (1350), nominell unsere Nummer 4 vor Günter Mattfeld (1497), musste sich bisher je einmal an Brett 1 und 2, zweimal an Brett 3 gegen 1600er verschleißen und hat immerhin ein Remis geholt. Ein Remis übrigens auch in der 1. Runde für FSF 2! Aber baut das auf? Ich bin der Meinung, dass so was bei der Mannschaftsaufstellung nicht passieren sollte.
 
Dr. Christoph Redmann an 2, Günter Mattfeld an 4 und Erich Casties an 5 remisierten, wobei Christoph am Analysebrett von Dietrich Röhr (1724) wohl den ganzen Punkt kassiert hätte, während Günter die Qualität geopfert hatte, dafür einen Mehrbauern führte und gegen den Turm von Wilhelm Balzen (1551) durch Zugwiederholung einen gerechten halben Punkt zu Hause behielt.                         - 1,5 Punkte
 
Hartmut Flasche-Alke an 8 glich zum zwischenzeitlichen 1,5 : 1,5 aus in einem Spiel "Guter Läufer, Schlechter Läufer": Erhard Förster hatte seinen weißfeldrigen Läufer total eingesperrt und in der Folge waren dieser wie auch ein Turm gefesselt. Mit 3 Mehrbauern war der Rest nach Damentausch kein Problem.
Hauke-Frederik Thissen an 6 siegte durch einen erfolgreichen Matt-Einbruch mit beiden Läufern und der Dame auf dem Königsflügel von Lutz Bach (1455). Hauke hat sich bis jetzt inoffiziell mit 4,5 aus 5 um 142 DWZ-Punkte verbessert und ist hinter Elmar Fritsche (5/5) von Leherheide Zweitbester der Liga. Er ist wohl auch unter den ersten Fünf aller Ligen; diese Statistik ist momentan noch nicht angepasst.
Malte Hentrop an 1 lieferte den spannendsten Kampf. Er wollte nicht gewinnen, er wollte das Matt. Einmal ließ er nach eigenem Bekunden eine Chance aus, später wunderten sich die Zuschauer, warum er nicht verschiedene Möglichkeiten in Vorteil zu kommen (Gewinn der großen Qualität z. B.) nutzte. Er wollte das Matt und bekam die Aufgabe, nachdem Stephan Slopinski (1704) abgesehen von den Bauern nur noch einen Springer gegen 2 Türme hatte.                                                                        - 3 Punkte
 
Noch zweimal möglichst Bestbesetzung und volle Konzentration. Dann sollten wir zum Schluss ganz ordentlich dastehen.
 
Hartmut Flasche-Alke