Heimsieg mit Dusel

Findorff III schlägt Syke II mit 5:3

Wie auch am letzten Spieltag setzte Mannschaftsführer Hartmut Flasche-Alke, der selbst bei Findorff IV aushelfen musste, die Chancen auf die vorderen Bretter. Diese taten sich allerdings am schwersten.

Ralf Mulde am Spitzenbrett und Malte Hentrop (Brett 3) hatten so ihre Schwierigkeiten , vorteilhafte Abwicklungen anzustreben und Thorsten Ahlers an (Brett 2) hatte eine schwierige Stellung und die Eröffnungsphase von Felix Lanfermann (Brett 4) war als Außenstehender schwer zu durchschauen.

Anders sah es an den hinteren Brettern aus. Erich Casties konnte an Brett 7 schnell ein Remis eintüten und auch Günter Mattfelt (Brett 6) und Hauke Thissen (Brett 8) erkämpften sich viel versprechende Positionen. Staunen durfte man bei Jan-Frederik Klüver (Brett 5), der nach gerade mal einer Stunde Spielzeit eine Figur und einen Bauern auf dem Brett mehr hatte und so auch mühelos und schnell den ersten Sieg für Findorff holen konnte. Bei Felix zog der Nebel der Undurchsichtigkeit vom Brett und herauskam, dass der schwarze König des Syker Mannschaftsführer eine sehr luftige Position bekommen sollte. Felix schloss seinen Angriff zum ab. So hieß es nach gut zwei Stunden 2,5:0,5

Die äußerst zweifelhafte Spielweise der vorderen Bretter hielt den Mannschaftskampf aber weiterhin spannend. Anstatt sich einzugestehen, dass eher sein Gegner als er selber ein wenig besser stand, hat Ralf dynamische Fortsetzungen angestrebt und verschlechterte seine Stellung dabei weiterhin ein wenig. Thorsten sah seine Hoffnung in einem Figurenopfer zwecks Erzeugung zwei verbundener Freibauern, die sein Gegner aber blockieren konnte. Maltes Stellung erbrachte zwei sich gegenüberstehende b-Bauer-Isolani, bei denen mal der eine, mal der andere schwächer schien, keine Seite aber ernsthaft in Gefahr geriet, ihren Bauern in absehbarer Zeit zu verlieren. Generell war es schwer für beide um Vorteil zu kämpfen. Thorstens Gegner verteidigte gut und fuhr den ersten vollen Punkt für Syke ein. Hauke bekam eine sehr starke Stellung mit entgegengesetzten Rochaden, spielte diese jedoch nicht mit der notwendigen Aggressivität weiter und geriet etwas ins Trudeln und verlor. Günter hingegen konnte erst einen, später den zweiten Bauern abgreifen und gewann. 3,5:2,5.

Das klang erst einmal vielversprechend. Doch leider musste man vor allem um Maltes Partie bangen und auch Ralf spielte in einem ungleichfarbigen Läuferendspiel mit immerhin zwei Bauern weniger weiter. Anstatt in etwas schlechter Stellung abwartend zu verteidigen suchte Malte aktives Gegenspiel und gab dafür eine Bauern. Der Gegner ließ sich weder von den Drohungen noch von der beidseitigen Zeitnotphase aus der Ruhe bringen, nahm den Bauern, versäumte es aber rechtzeitig vor dem Blättchen-Fall den 40. Zug auszuführen. Malte reklamierte und konnte somit den Mannschaftsieg sichern. Auch Ralf konnte sein nicht leicht zu haltendes Endspiel noch remisieren. Endstand 5:3.

 

Zweiter Sieg im zweiten Spiel. So kann es weitergehen.