Findorffer Schachfreunde e.V.

Hemmstraße 240, 28215 Bremen, 2. Etage Vereinshaus

Vereinsinformationen

am Donnerstag 28. November, 5. und 12. Dezember
Beginn: 16.30 Uhr
Wer: alle Kinder und Jugendlichen , die gerne Schach spielen
Wo?: Vereinshaus Findorff, Hemmstraße 240, 2. Etage
Preise: für alle!
Teilnahme: gratis

Anmeldung und Informationen beim Jugendtraining der Findorffer Schachfreunde donnerstags ab 16.30 h im Vereinshaus oder bei Detlef Ryniecki, Tel. 646958, dryniecki@kabelmail. de

Beim knappen Sieg in Verden stockte der Atem

Dieses Match wird keine der beiden Mannschaften so schnell vergessen. An sieben der acht Bretter lief im Vergleich von Verden I und FinWest I alles so, wie Schach-Mannschaftskämpfe eben laufen. Aber an Brett acht war alles anders. Fast zwanzig Züge lang Extremzeitnot, Beide Könige in Mattnetzen gefangen, komplizierteste Verwicklungen, die sekundenschnell bewältigt werden mussten. Und dann ein unglückliches Ende für Verden. Der tragische Held des Tages: der Verdener Fabian Wetjen, der glückliche Held: der Findorffer Sören Behrens. Der Respekt der Zuschauer galt beiden. Dass FinWest mit 4,5:3,5 die Oberhand behielt, war schon fast Nebensache. Aber eine Nebensache, die die Bremer strahlen ließ – und als Tabellenzweiter ein ungewohntes FinWest-Gefühl aufkommen ließ: Endlich mal keine Abstiegssorgen!

FinWest I legt in Dannenberg Grundstein zum Klassenerhalt

Das war ein Saisonauftakt nach Maß. Mit einem 5,5:2,5-Erfolg in Dannenberg legte die „Erste“ der Spielgemeinschaft Findorff/Bremen-West schon im ersten Spiel den Grundstein zum Klassenerhalt in der Verbandsliga Nord Niedersachsen/Bremen. Denn dem Erfolg im Ostzipfel Niedersachsens bezwangen die Bremer eine der Mannschaften, die ebenfalls nur ein Ziel kennen: den Abstieg zu vermeiden. Und mit 2,5:5,5-Niederlage kamen die Gastgeber sogar noch glimpflich davon.
Dabei sah es gleich nach Spielbeginn gar nicht gut für FinWest aus. Bejnamin Kaufmann ließ als Schwarzer an Brett vier von Dannenbergs Steffen Rudolph in einer besonders scharfen Varianten des Evans-Gambits überrumpel und stand noch in der Eröffnung nackt im Wind: Bauer weg, Rochade kaputt, König exponiert, Entwicklungsrückstand. War dieses Desaster zu überleben?

Fahrradtour führte ins Bremer Blockland

Etwas Mut gehörte dazu. Und den brachten sechs Mitglieder der Findorffer Schachfreunde und des SK Bremen-West auf, als sie sich trotz mieser Wettervorhersage vor dem Vereinshaus Findorff zu einer spätsommerlichen Fahrradtour an die Wümme trafen, die der Findorffer Ko-Turnierleiter Malte Hentrop organisiert hatte. Der Mut wurde belohnt: Kaum strampelten die Unentwegten los, begann eine Regenpause – lang genug, um das Gasthaus Dammsiel trocken zu erreichen. Dort fanden essen, klönen und „blitzen“ sicherheitshalber in einem Glaspavillon statt. Erster Blitz-König von Dammsiel wurde Ingo Veit (Bremen-West) nach einem gewonnen Stichkampf gegen Karsten Ohl (Findorff). Dass die FinWestler auf der Heimfahrt doch noch von einem Schauer heimgesucht wurden, war nur ein Schönheitsfehler.

Schachtag-Premiere erforderte höchste Konzentration

„Ganz schön anstrengend!“ Das war die Meinung fast aller 30 Teilnehmer beim Findorffer Schachtag im Vereinshaus in der Hemmstraße. Um zehn Uhr morgens begann das Turnier – erst um 22 Uhr war die letzte Partie beendet. Nach Spielstärke auf sieben DWZ-Klassen aufgeteilt, mussten die Starter in den sechs oberen Gruppen je drei Partien bewältigen. Und das bei einem Modus, der normalerweise für eine Partie pro Spieltag gilt. 60 Minuten für die ersten 40 Züge sowie 10 Minuten für den Rest plus 30 Sekunden Inkrement je Zug. „Dafür war höchste Turnierkondition erforderlich, und die Erholungsphase zwischen den Spielen war nur kurz“, fasste der Initiator der Veranstaltung Malte Hentrop den Ablauf zusammen. Hentrop ist zugleich Turnierleiter bei den gastgebenden Findorffer Schachfreunden.

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