Findorffer Schachfreunde e.V.

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Nach 2:6-Niederlage kann es eng werden für FinWest I


Auch in diesem Jahr wieder höchste Abstiegsgefahr? Das wart das meist diskutierte Thema auf der Rückfahrt des Verbandsliga-Teams von FinWest I vom Auswärtsspiel beim Post SV Uelzen II. Denn dort hatte FinWest nicht nur eine 2:6-Klatsche kassiert, sondern auch die schachlichen Nachrichten, die während der Fahrt auf den Smartphones der Bremer eintrudelten, gaben Anlass zu Sorge: Unerwartete Niederlagen von Bremer Mannschaften in der Landesliga brachten Abstiegsmöglichkeiten der hanseatischen Teams in die Verbandsliga-Nord ins Spiel. Und wenn nun auch noch Verden oder Rotenburg auftrumpfen sollten, könnte es für FinWest tatsächlich eng werden.

Epishin gewinnt Schnellschachturnier, Christian Richter wird Landesmeister
 
Alles beim Alten: Nachdem sich im letzten Jahr bei der Bremer Schnellschachmeisterschaft die Jugend in den Vordergrund gespielt hatte, dominierte diesmal wieder die Erfahrung. So wurde der russische Großmeister Vladimir Epishin erneut seiner Favoritenrolle beim 15-Minuten-Schach gerecht. Der ehemalige Weltklassespieler vom SV Lingen erlaubte der Konkurrenz lediglich ein Remis, siegte souverän mit 8,5 von 9 möglichen Punkten und trug sich somit zum fünften Mal in Folge in die Siegerliste ein. Allein der Werderaner Christian Richter konnte dem Russen lange Zeit Paroli bieten und ihm in ihrem direkten Aufeinandertreffen einen halben Punkt abknüpfen. Nach einem weiteren Unentschieden musste er jedoch mit dem zweiten Platz Vorlieb nehmen; dafür errang er als bester Bremer den Titel des Landesschnellschachmeisters. Übrigens hatte der Internationale Meister erst vor wenigen Wochen auch schon die Bremer Blitzmeisterschaft für sich entscheiden können. Mit nur 39 Teilnehmern verzeichnete das Event leider einen Negativrekord, da es viele Spieler vorzogen, bei zeitgleich stattfindenden Turnieren teilzunehmen. Das auch unter den Namen Burkhard Mentz-Memorial firmierende Schnellschachturnier wurde 1997 von den Findorffer SF ins Leben gerufen und erinnert an ihren mit nur 32 Jahren an Leukämie verstorbenen Spitzenspieler.

Andreas Calic

Verbandsliga Nord: FinWest I 4:4 gegen Bremer Osten


Die Spielgemeinschaft FinWest schlägt sich weiter wacker in der Verbandsliga Nord Niedersachsen/Bremen. Allerdings musste sich FinWest I gegen die Nachbarn von den Schachfreunden Bremer Osten mit einem Unentschieden begnügen. Das war ein wenig enttäuschend, denn nach gut zwei Stunden Spielzeit hatte es noch nach einem klaren Sieg der Gastgeber ausgesehen.

FinWest I dreht Verbandsliga-Vergleich mit BSG II und holt Remis


Der Schein trügt. Diese Weisheit bewahrheitete sich in der vierten Runde der in der Verbandsliga Nord Niedersachsen/Bremen im Match der zweiten Mannschaft der Bremer Schachgesellschaft und der „Ersten“ der Spielvereinigung FinWest eindrucksvoll. Und so gelang es FinWest, eine drohende Niederlage noch in ein 4:4 zu verwandeln.
Dass FinWest einen Manschaftspunkt beim Nachbarn BSG II entführen würde – danach sah es nach zweieinhalb Stunden Spielzeit wirklich nicht aus. Da hatte Benjamin Kaufmann am dritten Brett gerade ein Remis mit Armin Schoene vereinbart und Karsten Ohl versemmelte nebenan gegen den BSGler Thorsten Benecke eine ausgeglichene Stellung.

FinWest unterliegt Stade im Verbandsliga-Spitzenduell mit 3:5

Das war mal ein ganz neues Verbandsliga-Gefühl für die „Erste“ von FinWest. Statt im Kampf um die nackte Existenz – also gegen den Abstieg – nahmen die Bremer den Spitzenreiter Stade als Tabellenzweiter in Empfang. Bayern gegen Dortmund sozusagen. Und wie in der Fußballbundesliga waren auch die Rollen in der Schachverbandsliga Nord Niedersachsen /Bremen klar verteilt: Bayern bzw. Stade der klare Favorit, Dortmund oder FinWest in der Rolle des Verfolgers. Doch angesichts eines DWZ-Unterschiedes von rund 200 Punkten an den Brettern eins bis sechs sah es nach der Papierform nach einer drohenden Klatsche für FinWest aus. Aber die 3:5-Niederlage hielt sich im Rahmen. Es hätte schlimmer kommen können.

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